Good old times: In Hannover im Musikzentrum am 23.1.2010

WOW, was man so alles findet wenn man nur tief genug in seiner Vergangenheit wühlt. Die 3. Station für mich, mit Ohrenfeindt im Vollgasroggenrohl-Train, war Hannover im Musikzentrum. Zum direkten Lokation und Gigbericht Vergleich 2009 zu 2013, da bin ich letzten Monat erst wieder gewesen.

Aber so soll das dort am 23.1.2010 gewesen sein.

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So und hier wieder der aktuelle Bericht von der Front. Für alle die es eilig und keine Lust zu lesen haben: Das war mein bestes Ohrenfeindt Konzert bisher!! Lokation, Publikum, Vorbands und natürlich die Jungs, alles super! Nun die ausführliche Version, für die dies interessiert, tuts ja hier daheim schon keinen 😦 , nur blöde Sprüche. Ich muss die Freunde wechseln glaube ich, also meine richtigen.

Wie dem auch sei, Hinfahrt ohne besondere Vorkomnisse, Hotel 600m vom Musikzentrum entfernt. Die Lokation war dieses mal ausreichend groß dimensoniert und es gab noch eine „Galerie“ am Ende, wo man sich, wenn man wollte, das ganze schick von oben angucken konnte. Sah von unten ganz nett aus, denn ich habe mich dieses Mal direkt vor die Bühne gestellt, die auch sehr gut war. Wesentlich höher als die letzten beiden (ca. 1m) und für’n Stefan, gabs nochmal ein extra Podest, so dass man ihm auch besser beim arbeiten zugucken konnte. (Im Ballroom Hamburg, war sogar noch ein Pfeiler mitten im Raum, deshalb habe ich ihn dort fast garnicht gesehen). Außerdem gab es ne Gadrobe für nen obligatorischen €, was ich persönlich sehr schätze, da es schon sch*** ist die Jacke den ganzen Abend mit rum zu schleppen. Auch die Getränkepreise waren sehr moderat, 3,50€ für 0,5l Pils finde ich schon fast preiswert unter den Bedingungen und randvoll die Becher, man musste erstmal abtrinken, bevor man sich durch die Massen bewegen konnte. Das Publikum war auch etwas „anständiger“ diesesmal, zumindest in meiner Ecke hat mich keiner genervt und man hatte ausreichend Platz um abzurocken. HERRLICH!!! Die Vorbands, diesmal waren es sogar 2, waren auch mehr nach meinem Geschmack als „van Wolfen“ in HH. Die 1. war „Ground Zero“ aus Hannnover, die haben ganz gut gerockt. Bin mir nicht sicher ob die nur gecovert haben aber zum Schluss gab ’s „Rebel Yell“ vom Billy Idol und da ging die Halle auch schon ganz gut ab. Als 2. kam dann „Nikki Puppet“, die haben zwar nicht ganz so gerockt aber hatten dafür eine sehr ansehnliche blonde Bassistin (Wer eher auf dunkel steht, die Sängerin hatte schwrze Haare 😉 ) die einem die Wartezeit verkürzen konnte.

Die Jungs haben natürlich wieder eine richtig guten Job gemacht und ordentlich Gas gegeben. Da gibt es natürlich auf Dauer bei so professionellen Musikern auch kaum noch was zu berichten, außer eben, dass sie wieder richtig grandios, zum abfeiern und doch wieder besser als erwartet waren. Leider aber wieder zu kurz, so 2-3 Stunden hätte ich denen noch gerne zugehört. Die Setlist hat sich aber nicht verändert, wobei ich schon finde, das die evtl. etwas flexibler werden könnten, zumindest in den Zugaben. Ich würde so gerne einmal „ein allerletztes Mal“ Live hören, es muss ja nicht immer „Sternenstaub“ sein und wenigstens als Zugabe, kann man doch mal varrieren.

Achja, was ich auch noch anprangern muss, ist dass es das „R’n’R‘ Mädchen“ Shirt nur als Girliversion gibt. Ich wollte eins, meinem Charakter entsprechend, in XL kaufen aber ging nicht. Da bin ich notgedrungen auf „Fluchtwagenfahrer“ umgestiegen damit ich was zum signieren haben. Dann habe ich noch kurz mit Stefan gequatscht. Der ist wohl auch immer etwas irritiert, woher die Menschen alles anreisen, bzw. das ich den ganzen Aufwand betreibe, um sie live u sehen. Ich kann ihm dann nur sagen, dass sie es auf jeden Fall wert sind, ich gar nicht anders kann und ich hoffe, dass sie mal öfter in NRW spielen. Der Rückweg zum Hotel gestaltete sich etwas schwierig. Ich weiß nicht genau wieso, tendiere aber zu der Annahme, dass das letzte Bier schlecht war 😉 . Auf jeden Fall, habe ich mich gut gelaunt auf den Weg gemacht und habe und habe mein Hotel nicht wieder gefunden. Letztendlich habe ich dann irgendwann ein Taxi gesichtet und mich „heim“ bringen lassen. Die Tatsache, dass wir recht lange unterwegs waren, mich das nochmal 8€ gekostet hat und der Taxifahrer meine Frage nach der Uhrzeit mit, kurz vor 3:00 beantwortete, lässt mich darauf schliessen, dass ich mich doch ziemlich verfranst hatte. Ihr erinnert euch an die 600m?? Aber wie auch immer es war super und war jeden zeitlichen und finanziellen Aufwand wert.

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Schon teilweise lustig was ich damals so geschrieben habe. Moneyquote: „Da gibt es natürlich auf Dauer bei so professionellen Musikern auch kaum noch was zu berichten……“Einiges hat sich geändert, anders ist geblieben. Z.B. zu kurz sind die Gigs bis heute, „Ein allerletztes Mal“ habe ich mittlerweile schon zigfach live gehört aber „R’n’R‘ Mädchen“ Shirts gibt’s immer noch nur als Girliversion.

Freundtliche Grüße

Bon

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